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Lehrlingsbericht

Ein Drittel meiner Lehre ist jetzt beinahe vorbei. Ich kann auf ein lehrreiches Jahr zurück blicken. Als am 14. August 2017 meine Lehre begonnen hat, dachte ich nicht, dass die Zeit so schnell vergehen wird. Ich war zuerst im Einwohneramt tätig. Frau Wüthrich und Frau Künzli haben mir dort drei Monate diverse Aufgaben beigebracht. Am 1. November habe ich dann zu Herrn Fey ins Bauamt gewechselt.

Zurzeit bin ich im Finanzamt. Ich habe verschiedene, neue Aufgaben bekommen. Ich kontrolliere, ob der Kassensaldo stimmt oder ich erstelle Rechnungen. Ich lerne unseren Kontenplan kennen und kontiere anhand von diesem Rechnungen. Neben den Aufgaben im Finanzamt kontrolliere ich auch die eingegangenen Steuererklärungen. Sind sie vollständig? Wurde überall unterschrieben? Weiterhin erledige ich die Post, bin für die Materialbestellung zuständig und übernehme den Schalter- und Telefondienst.

Jeweils an einzelnen Tagen besuchte ich überbetriebliche Kurse. An diesen Kursen lernen wir Lehrlinge die Theorie, die wir im Betrieb nicht lernen. Im letzten Kurs haben wir zum Beispiel die Registerharmonisierung behandelt. Wir müssen im überbetrieblichen Kurs auch unsere Prozesseinheiten präsentieren. Ich musste dafür in meinem Prozesseinheit-Dokument den Ablauf «ordentliches Baubewilligungsverfahren» ausführlich beschreiben.

Im Herbst darf ich den ersten Sprachaufenthalt meiner Ausbildung machen. Meine Klasse und die Parallelklasse gehen nach Montpellier, Frankreich. Dort werden wir zwei Wochen unser Französisch verbessern. Leben werden wir in verschiedenen Gastfamilien. Nach dem Sprachaufenthalt kann ich schon bald mein Französisch abschliessen, mit dem DELF (Diplôme d’études de langue française). Das ist ein international anerkanntes Zertifikat für Französisch als Fremdsprache.

Im dritten Lehrjahr werde ich nochmal einen Sprachaufenthalt machen. Dieser dann jedoch in England. Beide Sprachaufenthalte gehören zur Ausbildung und sind obligatorisch.

Ich habe dieses Jahr viel gelernt und hoffe, dass das zweite Lehrjahr genauso spannend wird.

Julia Koch

 

 

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